Anhand der Beispiele Franco, Castro, Noriega, Mobutu, Mussolini, Hitler und Putin wird aufgezeigt, wie Diktatoren des 20. und 21. Jahrhunderts durch gezielte Finanzierung, Elitennetzwerke und geopolitische Unterstützung an die Macht gelangten und diese sicherten. Franco gewann den Spanischen Bürgerkrieg nur dank militärischer Hilfe Hitlers und Mussolinis. Castro stützte sich auf sowjetische Subventionen, während Noriega als CIA-Verbündeter agierte, bis sein Drogenhandel ihn zu Fall brachte. Mobutu plünderte den Kongo systematisch aus und häufte ein Milliardenvermögen an, gestützt auf westliche Unterstützung im Kalten Krieg. Mussolini und Hitler sicherten sich die Loyalität der Industrie durch Rüstungsaufträge. Putin unterwarf die russischen Oligarchen und konzentrierte Reichtum und Macht in einem engen Vertrautenkreis. Allen Fällen gemeinsam ist, dass Geldflüsse, Korruption und die Kontrolle wirtschaftlicher Eliten den Schlüssel zum Machterhalt bildeten.