MDR

Ein Geschenk des Himmels

Fernsehfilm, Liebeskomödie • 04.02.2026 • 12:30 - 13:58
Im Kreise ihrer Kirchenfreunde: Susanna (Suzan Anbeh, vorne rechts) und ihr Sohn Tim (Moritz Basilico).
Vergrößern
Der verbissene Peter Pfefferle (Heinrich Schmieder, links) meint, den kleinen Tim (Moritz Basilico) vor "schlechten Einflüssen" schützen zu müssen.
Vergrößern
Leiten die Kirchengemeinde mit Herz und Verstand: Eugen (Robert Naegele) und Helga Pfefferle (Heidy Forster).
Vergrößern
Immer in Action: Der lässige Anwalt Johannes (Walter Sittler).
Vergrößern
Originaltitel
Ein Geschenk des Himmels
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2005
Kinostart
Fr., 03. Juni 2005
Fernsehfilm, Liebeskomödie
Die jung verwitwete Pietistin Susanna lebt mit ihrem achtjährigen Sohn in einer kleinen schwäbischen Gemeinde. Ihr beschauliches Leben wird gehörig durcheinandergewirbelt, als eines Tages der charmante Großstädter Johannes im Ort auftaucht. Er ist gekommen, um das Haus seiner verstorbenen Mutter zu übernehmen. Als er erfährt, dass nicht er, sondern die fromme Susanna als Erbe eingesetzt wurde, beschließt Johannes, um sein Recht zu kämpfen - und gewinnt dabei das Herz seiner Widersacherin. Seit dem Tod ihres Mannes lebt die ebenso sensible wie hübsche Susanna Samel (Suzan Anbeh) alleine mit ihrem achtjährigen Sohn Tim (Moritz Basilico) in einer schwäbischen Kleinstadt. Hier engagiert sich die junge Frau in der örtlichen Pietistengemeinde, wo sie auch ihren künftigen Ehemann, den schüchternen, sehr gläubigen Peter Pfefferle (Heinrich Schmieder) kennengelernt hat. Ihr Sohn Tim ist über die Heiratspläne seiner Mama nicht gerade begeistert. Er hätte lieber einen cooleren Stiefvater, der ihm in brenzligen Situationen auch mal zur Seite stehen kann. Einen potenziellen Kandidaten für diese Rolle findet der schüchterne Junge in dem lässigen Frankfurter Rechtsanwalt Johannes Martin (Walter Sittler). Der verschuldete Frauenheld hat soeben seinen Job verloren und ist nun pünktlich zur Kirschblüte in seine schwäbische Heimat gereist, um das Haus seiner kürzlich verstorbenen Mutter zu übernehmen. Allerdings stellt sich bei der Testamentseröffnung heraus, dass die Verstorbene Johannes nicht bedacht und als Erbin Susanna eingesetzt hat, die mit Tim ein Stockwerk des Hauses bewohnt und sich stets rührend um die alte Dame gekümmert hatte. Nach dem ersten Schock beschließt der verärgerte Johannes, um "sein" Erbe zu kämpfen. Mit juristischen Spitzfindigkeiten und offensivem Charme versucht er, Susanna zum Nachgeben zu bewegen. Während die fromme Pietistengemeinde, allen voran der eifernde Peter, in dem weltgewandten Städter einen sündhaften Heiden sehen, findet Susanna ihren Widersacher gar nicht so unsympathisch - und der kleine Tim glaubt ohnehin, in Johannes endlich seinen tatkräftigen "Schutzengel" gefunden zu haben, nachdem dieser ihn aus den Fängen zweier Rowdys gerettet hat. Bis zur endgültigen Klärung des Falls versucht Susanna, sich mit Johannes zu arrangieren: Sie nimmt ihn unter ihrem Dach auf und versucht, ihn durch gutes Vorbild zu mehr Frömmigkeit zu bewegen. Er hat sich dagegen vorgenommen, Susanna und ihrem Sohn mehr weltliche Lebensfreude zuteilwerden zu lassen. In dieser Wohngemeinschaft sprühen bald die Funken: Denn wenngleich sie es sich nicht eingestehen wollen, sind Susanna und Johannes heftigst ineinander verliebt. Doch bis das ungleiche Paar zusammenfinden kann, bedarf es einiger Nachhilfe von Tim - und auch von ganz oben.