Ab Frühjahr 1942 versorgen alliierte Nordmeer-Geleitzüge die von deutschen Truppen bedrängte Sowjetunion mit Panzern, Flugzeugen und Munition über die gefährliche Arktisroute. Den größten dieser Konvois, den PQ 17 mit 35 Frachtschiffen, entdecken deutsche Aufklärer am 4. Juli 1942. Als die Tirpitz ausläuft, ordnet Admiral Pound in einer folgenschweren Fehlentscheidung die Auflösung des Konvois und den Rückzug der Eskorte an - woraufhin U-Boote und Luftwaffe schutzlose Handelsschiffe angreifen und 24 von 35 Frachtern versenken. Nur elf Schiffe erreichen sowjetische Häfen; 430 Panzer und 210 Flugzeuge sinken auf den Meeresgrund. Der nachfolgende Konvoi PQ 18 fährt besser geschützt und erleidet geringere Verluste. Im weiteren Kriegsverlauf gewinnen die Alliierten durch verbesserte Eskorte, Radar und Begleitflugzeugträger die Oberhand, sodass die Nordmeer-Geleitzüge bis Kriegsende insgesamt fast 2.800 Panzer und rund 527.000 Tonnen Munition in die Sowjetunion liefern.