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Putins Helfer

Info, Politik • 06.02.2026 • 19:30 - 20:15
Marina Litwinenko, die Witwe des ehemaligen FSB-Agenten Alexander Litwinenko, äußert sich in ihrem Interview mit den Filmemachern zu den Erkenntnissen, die ihr Mann über den russischen Machtapparat gewonnen hatte und was ihn zur Zielscheibe des Kremls machte.
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Der spanische Staatsanwalt José Grinda traf den ehemaligen FSB-Agenten Alexander Litwinenko im Zuge seiner Ermittlungen gegen die russische Mafia im Jahr 2006. Kurz vor einer Aussage Litwinenkos in Madrid wurde dieser mit Polonium vergiftet. Kurz vor seinem Tod erklärte Litwinenko gegenüber der Times, dass ihn der Kreml zum Schweigen gebracht habe.
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Andrew Goodman war in den 90er Jahren als US-Diplomat in St. Petersburg beschäftigt und äußert sich unter anderem zu Putins Haltung zur Korruption.
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Originaltitel
Putins Helfer - Trump, Musk und der Kreml
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2025
Info, Politik
Pflegen US-Präsident Donald Trump und seine engen Berater tatsächlich sinistere Kontakte zum autokratischen Russland? Verfolgen beide Regierungen gemeinsam dunkle Ziele? ZDF-Korrespondent Johannes Hano stieß bei seinen neuesten Recherchen auf bislang unbekannte und brisante Zusammenhänge zwischen den einstigen Gegnern USA und Russland. Kaum im Amt, erschüttert US-Präsident Donald Trump das politische System im In- und Ausland. Die Verbündeten sind alarmiert, auch weil seine Ansichten häufig klingen wie russische Propaganda. Seit Langem schon werden Donald Trump unheilvolle Verbindungen mit Russland unterstellt. Im Verdacht stehen nun auch enge Berater des US-Präsidenten. So berichtete das "Wall Street Journal" über regelmäßige geheime Kontakte zwischen Elon Musk und Wladimir Putin. Was ist dran an Vermutungen, dass die neue US-Administration sich mit russischen Autokraten verbündet, um die liberale Welt zu zerstören? Oder steht Donald Trump persönlich unter Druck des Ex-Geheimdienstlers Wladimir Putin? ZDF-Korrespondent Johannes Hano hat bereits in mehreren ZDF-Dokumentationen über die Beziehungen Donald Trumps und seines Umfelds zur russischen Mafia und den russischen Geheimdiensten berichtet. Bei der Recherche nach den Hintermännern stieß er schon damals auf sogenannte Neoreaktionäre aus dem Silicon Valley. Nationalpopulisten, die das weiße christliche Abendland vor dem vermeintlichen Untergang bewahren wollen. Und auch Rassisten, die an die Überlegenheit der weißen Rasse glauben. Allen gemeinsam ist eine tiefe Verachtung für den modernen liberaldemokratischen Staat und eine Nähe zu autokratischen Staaten und Herrschern. Jetzt in der zweiten Amtszeit von Donald Trump besetzen diese Menschen Positionen im Weißen Haus, im Nationalen Sicherheitsrat - als Berater des Präsidenten oder im Pressestab. Aus Wahrheiten werden Lügen, und die Wirklichkeit wird dreist umgedeutet oder ignoriert. Die Dokumentation "Putins Helfer" leuchtet Hintergründe aus und deckt neue, bislang unbekannte Zusammenhänge auf.