ORF2

Report

Info, Infomagazin • 04.02.2026 • 01:55 - 02:40
Yilmaz Gülüm.
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Yilmaz Gülüm.
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Yilmaz Gülüm (l.).
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Yilmaz Gülüm.
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Originaltitel
Report
Produktionsland
A
Produktionsdatum
2026
Info, Infomagazin
Yilmaz Gülüm präsentiert den "Report" am Dienstag, dem 3. Februar 2026, um 21.05 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON mit folgenden Themen: ÖVP: Glückt der Neustart? Rund ein Jahr nach Amtsantritt stecken Bundeskanzler Christian Stocker und die Kanzlerpartei ÖVP im Tief: Wirtschaftslage und Umfragewerte sind schlecht, die Arbeitslosigkeit hoch, das Vertrauen schwindet. In seiner ersten großen Kanzlerrede versuchte Stocker nun, Kurskorrektur und Aufbruch zu signalisieren. Glückt das – oder spaltet die Volksbefragung zur Wehrpflicht die Regierung? Und kommen nun wirklich die notwendigen Reformen? Der "Report" zeichnet nach, welche politischen Entscheidungen, internen Konflikte und personellen Baustellen zur aktuellen Lage beigetragen haben. Und wie die ÖVP versucht, aus der Misere zu kommen. Vanessa Böttcher und Alexandra Nöbauer berichten. Dazu live im Studio: ÖVP-Generalsekretär Nico Marchetti Kampf für den Standort Im Jahr 2025 haben durchschnittlich 19 Unternehmen pro Tag Insolvenz angemeldet – die wirtschaftliche Lage bleibt für viele Betriebe weiter angespannt. Besonders betroffen war der Handel. Die Herausforderungen kennt auch das nachhaltige Modelabel Zerum: Die Filiale in Innsbruck musste schließen, die Produktion wurde nach Ungarn ausgelagert. Vor anderen Hürden steht die energieintensive Industrie – ihr setzt nach wie vor der hohe Strompreis massiv zu. Alle 15 Minuten beobachtet man bei Heinzelpaper in Laakirchen den Strommarkt. Bei starken Preisschwankungen werden die Maschinen sofort abgedreht. Die Regierung versucht auf die schwierige Gemengelage zu reagieren. Doch kann damit der Wirtschaftsstandort Österreich wieder attraktiviert werden? Sophie-Kristin Hausberger und Miriam Ressi haben recherchiert. Vor verschlossenen Türen – Rückschlag für ukrainische Kriegsflüchtlinge Das letzte große Aufnahmezentrum für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in Wien-Hietzing steht vor der Schließung. Hintergrund ist der Streit zwischen Wien und dem Bund um die Erstversorgung der Vertriebenen. Auf der Strecke bleiben traumatisierte Menschen, die bei ihrer Erstankunft in Österreich künftig in die Notschlafstellen ausweichen müssen, wenn es keine Aufnahmezentren mehr gibt – und das im schlimmsten Winter seit Beginn des Angriffskrieges. Werden sich Innenministerium und die Stadt Wien angesichts der Notlage noch einig? Und wie geht es den 85.000 Ukrainerinnen und Ukrainern, die mittlerweile in Österreich leben? Viele sind dankbar, befürchten aber, dass die Hilfsbereitschaft im Gastland ermüden könnte. Sabina Riedl berichtet.