Weniger Latein- und Fremdsprachenunterricht, mehr Informatik und Künstliche Intelligenz: NEOS-Bildungsminister Christoph Wiederkehr hält an seinen Plänen für eine Schulreform fest. Während prominente Intellektuelle einen Angriff auf "die geistige Substanz des Bildungssystems" orten, sprechen andere von einer Scheindebatte. Denn Österreichs Schüler hängen vermehrt am Handy, können immer schlechter lesen und schreiben – und oft sogar dem Unterricht mangels Deutschkenntnissen gar nicht mehr folgen. Woran krankt unser Bildungssystem? Warum fallen echte Reformen so schwer? Fordern wir von Schülern zu viel - oder viel zu wenig? Und lässt die Regierung einfach geschehen, dass unsere Jugend verdummt?